Englandfahrt der Klassen 8a und 10c im März 2017

 

Am Sonntag, den 5. März 2017 ging es für die Klassen 8a und 10c zusammen mit Frau Blindert, Frau Meyer und Frau Marder um 9 Uhr los nach Hastings/England. Durch Luxemburg, Belgien und Frankreich nach Calais und von dort mit der Fähre nach Dover und weiter mit dem Bus nach Hastings. Auf dem Parkplatz von Summerfields wurden alle von ihren Gastfamilien abgeholt und herzlich aufgenommen.

Am nächsten Tag wurden alle Gruppen an ihren Bushaltstellen abgeholt und dann sind wir 2 Stunden nach Canterbury gefahren. Dort haben wir unsere Smartphones genutzt, um eine Audio-Tour durch die Stadt zu machen. Während der Tour haben wir z.B. die St. Mildred’s Church und den Clocktower gesehen. Danach hatten wir Zeit, unser Lunchpaket zu essen, Souvenirs zu kaufen und shoppen zu gehen. Um halb drei stand dann der Besuch der Canterbury Cathedral auf dem Plan. Das Wetter war sonnig, deshalb konnten wir tolle Fotos schießen. Innen sind wir in drei Gruppen durch die Kathedrale gegangen. Die Führung mit Audio-Guides war ausnahmsweise auf Deutsch, weil wir das meiste auf Englisch nicht verstanden hätten. In der Kathedrale konnten wir erkunden wo der Erzbischof von Canterbury, Thomas Becket, von vier Rittern im Auftrag des englischen Königs ermordet wurde. Dann ging es mit dem Bus zurück nach Hastings, wo wir alle von unseren Gastfamilien etwas Leckeres zu essen bekamen. Den restlichen Abend haben wir in den Gastfamilien verbracht.

Am darauffolgenden Tag sind wir nach London gefahren. Dort haben wir als allererstes eine Stadtrundfahrt im Bus gemacht. Martin Hill, unser Tourguide, hat uns quer durch London begleitet und konnte zu jeder Sehenswürdigkeit etwas erklären. Er kam selbst aus London, versorgte uns deshalb mit richtigen Insider-Infos. Die Houses of Parliament mit Big Ben, das London Eye oder auch das höchste Gebäude Europas „The Shard“ konnten wir bei Sonnenschein genießen.

Im Anschluss hat uns unser Busfahrer am Imperial War Museum rausgelassen. Im Park vor dem Museum bekamen die Schüler aus der 8. Klasse ein Blatt mit 15 Fragen zum 1. Weltkrieg, das sie während des Besuchs auszufüllen hatten. Die Zehner hatten die Aufgabe, Fotos zu machen und daraus eine Collage zur Propaganda im 1. Weltkrieg zu gestalten. Im Museum konnte man einen Eindruck vom Leben der Menschen in der damaligen Zeit gewinnen. Danach ging es entlang der Themse zum Covent Garden, wo früher Blumen, Obst und Gemüse verkauft wurden. Heute gibt es in dem überdachten Markt Restaurants, Souvenirläden und kleinere Geschäfte. Sogar ein Klassikkonzert konnten wir umsonst hören. Anschließend ging es zu Fuß weiter zum Piccadilly Circus. Dort versuchten die Lehrerinnen mit unserer eingeübten Queing-Schlange eine Botschaft bis zu den letzten Schülern durchzubringen – durch stille Post. Dies hat zwar nicht ganz so gut geklappt, aber am Ende kam doch heraus, dass es um ein berühmtes Kino geht, in dem die neuesten Filme prämiert werden. Nach einer langen Busfahrt kamen wir bei unseren Gastfamilien an. Da wir alle schon ziemlich müde vom ganzen Laufen waren, schliefen wir schnell ein.

 

Am dritten Tag waren wir noch einmal in London. In Greenwich am Millenium Dome parkte der Bus und wir stiegen aus. Die Lehrerinnen besorgten uns dann Tickets für die U-Bahn. Mit dieser fuhren wir dann gemeinsam zum Natural History Museum. Ungefähr eine Stunde hatten wir Zeit, um uns darin umzusehen. Die 8a musste jedoch erst zum Themengebiet „Volcanoes and Earthquakes“ gehen, um sich dort über die Entstehung von Vulkanen und Erdbeben zu informieren. Im Museum durften wir selbst ein Erdbeben miterleben, das in einem nachgestellten Supermarkt stattfand. Später fuhren wir mit der U-Bahn zum Tower of London und gingen von dort zur Tower Bridge mit dem faszinierenden Glasboden über der Themse. Dort lernten wir wie die Brücke gebaut wurde und konnten mithilfe der Filme das Quiz zur Tower Bridge so gut es ging lösen.

Anschließend haben wir uns den Buckingham Palast angeschaut. Anhand der Windsor Flagge erkannte man, dass die Queen im Hause war. Dann ging es mit der U-Bahn weiter zur größten Luxus-Shopping-Mall Londons: Harrods. Einen Fernseher für 70.000 Pfund sieht man nicht alle Tage.

 

Unseren letzten Tag in England verbrachten wir in Hastings, wo auch unsere Gastfamilien leben. Angefangen hat der Tag mit einer Stadtführung. Durchgeführt wurde diese von zwei witzigen Engländern (Chris und Graham), welche uns viel Interessantes über z.B. die Fischerei und die Schmuggelei in Hastings erzählten. Als nächstes besuchten wir das True Crime Museum. Danach hatten wir Zeit in Kleingruppen durch die Stadt zu gehen, etwas zu essen und die letzten Souvenirs für unsere Familien zu kaufen. Viele haben „fish and chips“ gegessen. Später waren wir am Strand, haben Bilder gemacht und Eis gegessen.

Zum Abschluss der Fahrt und als Überraschung hatten die Lehrerinnen einen „Benimmkurs“ vorbereitet. Dort wurde uns das richtige Verhalten bei der Tea Time zu viktorianischen Zeiten beigebracht. Jetzt wissen wir wie man Tee richtig trinkt, Scones isst bzw. zubereitet, höfliche Konversation führt und auf die Frage „How do you do?“ richtig antwortet.

Damit endete unsere Englandfahrt und wir traten den Rückweg nach Deutschland an. Insgesamt hatten wir vier tolle Tage in England.

Malaika Stöckl, Elena Ballhaus, Phum Resch, Ina Longen, Lena Ternes, Lilian Steilen und Alicia Graf sowie Sarah Klas, Larissa Gorges, Marc Scholer und Noelle Müller für die  Klassen 8a und 10c des SAG

 

 

 

 

Neues vom Schüleraustausch mit dem Collège Mangin in Sarrebourg

Bericht vom ersten Treffen der 5. und 6. Klasse Französisch bili mit ihren Brieffreunden aus Saarebourg (Frankreich) am 5. Mai 2015

Enfin! Am 5. Mai 2015 war es endlich soweit. Das lang ersehnte Treffen der beiden bilingualen Französischklassen 6f (Fr. Hendrix) und 5f (Fr. Reinehr) mit zwei Klassen des Collège Mangin (Mme Baumgartner) fand in Saarburg, der Partnerstadt von Saarebourg statt.

Nach einer deutsch-französischen Stadtrallye lernten die Schüler beim gemeinsamen Picknick an der Saar nicht nur ihre Briefpartner bei einem Interview näher kennen. Mit Begeisterung verspeisten sie auch die leckeren deutschen und französischen kulinarischen Spezialitäten und parlierten mit ihrer/m „corres“ auf Französisch über dies und das. Nur zu schnell war die gemeinsame Zeit vorbei, aber schon im kommenden Schuljahr wird es eine erneute Schülerbegegnung mit den Schülern des Collège Mangin geben.

Geplanter Schüleraustausch für die 5. und 10. Klasse im Schuljahr 2015/2016

Auch die Schüler/innen der zukünftigen 5. Klasse Französisch bili (2015/16) werden „ihren eigenen“ Austauschschüler vom Collège Mangin zugeteilt bekommen. Das Treffen mit den französischen Brieffreunden findet 2016 in Frankreich statt, am Collège Mangin, im Städtchen Saarebourg!

Fr. Hendrix (SAG) und Mme Baumgartner (Saarebourg) planen darüber hinaus bereits für 2016 einen eintägigen Austausch für die 10. Klasse (erste Fremdsprache Französisch).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere erste deutsch-französische Begegnung
 - Besuch aus Sarregemuine am 24.04.2012:

Startschuss für einen Schüleraustausch in Klasse 5
zwischen dem Stefan-Andres-Gymnasium Schweich und
dem Collège Himmelsberg Sarreguemines

 

Am 24.04.2012 um 9.30 Uhr stehen alle 33 Fünftklässler 1. Fremdsprache Französisch auf dem Schulhof des SAG parat und erwarten ungeduldig und hochmotiviert die Ankunft ihrer französischen Corres aus Sarreguemines.
Nach der offiziellen Begrüßung überraschen die Schweicher ihre Austauschpartner zunächst mit kleinen Leckereien zum Frühstück – typisch deutsch natürlich! – in der von ihnen eigens geschmückten Kantine.
Mit dem stimmungsvollen Auftritt der 7 SAG-Zwerge verfliegen gleich zu Beginn schon die ersten Berührungsängste bei Tisch und machen ungetrübter Heiterkeit Platz.
Im Anschluss an eine einstündige Hospitation im Unterricht mit den deutschen Schülerinnen und Schülern führen diese – en français bien sûr! – ihre französischen Gäste über das Schulgelände bis hinunter zum Schweicher Hafen, wo am Moselufer bereits ein Fernsehteam von SWR Rheinland-Pfalz auf uns wartet.
Gemäß dem Motto „Spiele ohne Grenzen“ bringt Spieleexperte Dittmar Schütt (Pfarrer und Religionslehrer am SAG) Franzosen und Deutsche einander noch ein Stückchen näher.

Zum Abschied präsentieren die deutschen Teilnehmer ihren französischen Freunden ein einstudiertes Lied und überreichen ihnen ein kleines, typisch deutsches Gastgeschenk.

Der Rückbesuch in Sarreguemines ist relativ zeitnah für den 29.05.2012 geplant.

 „Die Mühe hat sich gelohnt. Ein rundum gelungener Tag für beide Seiten“, resümiert Daniela Scheer, Französisch-Lehrerin am Stefan-Andres-Gymnasium, die den Kontakt zu Sarreguemines im grenznahen Département Moselle geknüpft hat. Sie verbindet seit dem Studium in Nancy eine jahrzehntelange Freundschaft mit Mariette Starck, die am Collège Himmelsberg Deutsch unterrichtet und von den Lehrerkolleginnen Myriel Branstett und Sylvie Beyer unterstützt wird.
Die Vorteile dieses neuen Schüleraustausches liegen auf der Hand:

Er ist für Klasse 5 bewusst als Tagesausflug konzipiert, was Ängsten und Heimweh der Kinder vorbeugt. Außerdem kann jeder teilnehmen, Fahrtzeit und –kosten sind entsprechend gering.

Auch wenn der Sprachgewinn bei dieser eintägigen Veranstaltung für Sprachanfänger wohl eher begrenzt sein wird, so begegnen sich Fünftklässler sicherlich unvoreingenommener als Siebt- oder Achtklässler.
Ziel ist es vielmehr, den Schülerinnen und Schülern einen ersten, wichtigen Einblick in Lebensalltag, Lebensart und Kultur unseres französischen Nachbarn zu ermöglichen und durch den anschließenden Vergleich wiederum das Wissen um die eigene Kultur zu reflektieren.
Es gibt noch einen weiteren Grund, diesen Austausch am SAG zu etablieren oder vielleicht sogar zu intensivieren: Schnell ist der corres mit den Eltern auch ’mal am Wochenende oder in den Ferien auf Eigeninitiative erreichbar. Und wer weiß, vielleicht wird so aus einer ersten Austauschbegegnung womöglich eine lebenslange Freundschaft?

 

 

 

 

 

 

Stefan-Andres-Gymnasium Schweich | verwaltung@sag-schweich.de in Trägerschaft des Landkreises Trier-Saarburg